Boomer Reisen - Urlaub mit Hund

Boomer Reisen - Urlaub mit Hund
Boomer Reisen - Urlaub mit Hund

Donnerstag, 9. September 2010

Tiere als Therapie



Bei vielen Krankheiten wirkt der Besuch von Tieren positiv auf die Patienten
09.09.2010 Tiere als Therapie
Ein echtes Dreamteam
Bei vielen Krankheiten wirkt der Besuch von Tieren positiv auf die Patienten. Schon die bloße Anwesenheit eines Tieres unterstützt häufig Therapien, indem sie zum Beispiel als Türöffner für die eigentliche Therapie fungieren. 
Menschen haben die längste Zeit der Geschichte mit Tieren zusammen gelebt. Daraus hat sich eine sogar genetisch festgelegte Affinität zu Tieren entwickelt. Menschen empfinden Empathie  verschiedenen Tieren gegenüber und begegnen ihnen ohne Vorurteile. Dies begründet den positiven Effekt der Therapietiere. 
In Zeiten einer sich immer weiter anonymisierenden Gesellschaft schaffen die Therapietiere außerdem die Möglichkeit zu wichtigem Körperkontakt, der die Genesung bei einigen Krankheiten nachweislich fördert. 
Vermehrte Entspannung, verbesserte Stimmung und die Auflösung von Blockaden sind nur einige der positiven Effekte eines therapieunterstützenden Tieres. Die Menge des Cortisols im Körper wird gesenkt was zu Entspannung führt und dem Therapeuten einen erleichterten Zugang zum Patienten ermöglicht. 
Dabei darf nicht vergessen werden, dass ein Tier alleine nichts "wegtherapieren" kann, sondern nur unterstützender Bestandteil einer Therapie sein kann. Allerdings unterstützen sie flexibel bei allen Altersgruppen und vielen Krankheiten im neurologischen und physiotherapeutischen Bereich, aber auch in der Ergotherapie und der Behandlung von traumatischen Erlebnissen. Generell verbessern die Besuche von Besuchstieren die Lebensqualität der Bewohner von Pflegeheimen. Zum Einen ermöglichen sie v.a. Senioren den so wichtigen Körperkontakt, zum Anderen wirken in erster Linie Hunde als soziale Katalysatoren. Beim Spaziergang mit ihnen wird man auch mit einer Behinderung eher angesprochen. 

Selbstverständlich können nur Menschen von diesen Effekten profitieren, wenn sie Tieren gegenüber freundlich eingestellt sind. Jemand der Hunde einfach nicht mag, oder angst vor ihnen hat, wird auch im Alter höchstwahrscheinlich nicht zum Hundefreund werden. Ein erzwungener Einsatz von Tieren bei der Therapie wirkt auf diese Menschen negativ. 
Ebenfalls wichtig ist es immer auf das Wohl des Tieres zu achten. 
Eine Ausbildung zum Therapiehund und zum Begleithundeführer ist in Österreich unter anderem bei der Organsation "Tiere als Therapie TaT" möglich. Weitere Informationen hier

Den ganzen Artikel finden Sie hier 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen